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++Dailymail London++35

Freitag 7. September 2012 von Tim Bunte

„Gastgeschenk“

Jochen Wollmert und Thorsten Schwinn überreichen im kleinen Finale die Bronzemedaille an den Gastgeber GB und verneigen sich damit vor dem Publikum und den XIV Paralympics.

Vor heimischer Kulisse steigen der 24-jährige William Bayley und Teampartner Willson Ross gemeinsam auf das Siegerpodest. Am Ende ist der 3:0 Erfolg der Briten gegen das Deutsche Team 6-8 nicht unverdient.

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++Dailymail London++33

Freitag 7. September 2012 von Tim Bunte

DBS-Presse

Silber nach packendem Krimi

Tischtennis: Deutsches Team unterliegt China denkbar knapp mit 2:3

London, 7. September 2012. Was für ein Krimi: Das deutsche Rollstuhl-Tischtennisteam der Wettkampfklassen 1-3 hat gegen Favorit China nach einem packenden Finale über zweieinhalb Stunden denkbar knapp mit 2:3 verloren. Damit haben Thomas Schmidberger, Thomas Brüchle, Jan Gürtler und Holger Nikelis die Silber-Medaille geholt. Beide Teams begeisterten in der Londoner Excel-Arena mit hochklassigem Tischtennis, nahezu jeder Satz war hart umkämpft. Schmidberger und Brüchle boten den starken Chinesen um den Weltranglistenersten und Paralympics-Sieger im Einzel, Panfeng Feng, mehr als nur Paroli und lieferten ihnen einen tollen Fight. „Leider ist das Happy-End ausgeblieben, aber wir können die Halle erhobenen Hauptes verlassen. Wir haben es geschafft, dass die Chinesen nervös wurden und bis an ihre Grenzen gehen mussten“, resümierte Trainer Michele Comparato. Schmidberger sorgte mit seinem 3:1-Sieg gegen Ping Zhao für einen Auftakt nach Maß, anschließend unterlagen sowohl Brüchle als auch Schmidberger dem stark aufspielenden Feng. Durch Brüchles 3:1-Erfolg gegen Zhao fiel die Entscheidung über Gold erst im Doppel. Der erste Satz ging mit 11:9 noch an das deutsche Duo, danach sicherten sich die Chinesen mit drei knappen 11:8-Satzgewinnen allerdings Platz eins.

Nach kurzer Enttäuschung erntete das deutsche Team auf der Ehrenrunde den verdienten Beifall für ein spektakuläres und intensives Finale. Schmidberger: „Erstmal ist man natürlich etwas geknickt, aber das Gefühl verwandelt sich schnell in Freude, wenn man bedenkt, was wir hier geleistet haben.“ Er habe bei seiner Paralympics-Premiere nach Bronze im Einzel nun Silber im Team geholt und sei mehr als zufrieden. Auch Brüchle zeigte sich nach seinem paralympischen Debüt glücklich. „Ich habe die Kulisse in der Halle sehr genossen. Das war Gänsehaut-Feeling. Wir haben gegen ein sehr starkes chinesisches Duo verloren und müssen anerkennen, dass sie noch einen Tick besser waren.“ Bundestrainer Wieland Speer zollte seinen Spielern ein großes Kompliment für den großen Kampf. „Es war eine tolle Leistung. Wir waren ganz nah an Gold und es hat sich gezeigt, dass wir ein Team mit Zukunft haben.“ Für die deutschen Tischtennisspieler war es bereits die vierte Medaille in London. Bronze ging an Frankreich.

Bild/Text: Kevin Müller

Paralympics-DBS:>>

 

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++Dailymail London++32

Freitag 7. September 2012 von Tim Bunte

„Silber glänzt goldig“

Nach 2:3 gegen China Silber für Deutschland

Thomas Schmidberger und Co. zeigten gegen China trotz der Niederlage eine gute Leistung.

Die deutschen Tischtennis-Herren haben sich im Team-Finale der Klasse 3 am Freitag wie erwartet China geschlagen geben müssen – lieferten dem haushohen Favoriten im Duell im Gold aber viel Gegenwehr: Thomas Schmidberger (RSG Koblenz) und Thomas Brüchle (RSC Frankfurt) unterlagen gegen das Duo Ping Zhao und Panfeng Peng im Modus „Best of five“ nur knapp mit 2:3. Einzel-Bronzemedaillengewinner Schmidberger gewann sein Auftakteinzel gegen Zhao mit 3:1 (11:9, 11:4, 8:11, 11:5)-Sätzen, danach setzte sich Peng deutlich mit 3:0 (11:6, 11:1, 11:8) gegen Brüchle und in vier umkämpften Durchgängen nach 30 Minuten Spielzeit mit 3:1 (9:11, 11:9, 11:5, 11:9) gegen Schmidberger durch.

Brüchle bringt Deutschland zurück ins Spiel

Thomas Brüchle ärgert sich: Im Doppel war mehr drin.

Brüchle sorgte im Anschluss für den umjubelten Punkt zum 2:2-Ausgleich: Im vierten und letzten Einzel des Endspiels schlug er nach 29 Minuten Zhao mit 3:1 (11:9, 14:12, 8:11, 11:8). Die Entscheidung fiel dann im abschließenden Doppel: Die Chinesen verwandelten im vierten Satz den dritten Matchball zum 3:1 (9:11, 11:8, 11:8, 11:8) – Deutschland blieb nur Silber. Die Enttäuschung nach der knappen Niederlage war verständlicherweise groß bei den Deutschen, doch der Blick der Silbermedaillengewinner ging auch schnell wieder nach vorne: „Das ist ein Riesenerfolg, wir haben ein junges Team, dem die Zukunft gehört“, sagte Trainer Wieland Speer. Einzel-Olympiasieger Holger Nikelis und Jan Gürtler kamen wie schon im Halbfinale gegen Frankreich nicht zum Einsatz.

Presse ARD

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++Dailymail London++29-31

Freitag 7. September 2012 von Tim Bunte

„Insignien in Sicht“

 

Auch heute hatte der Zeitplan für die Nationale Tischtennis Beletage einen arbeitsreichen und erfolgreichen Tag am Big Ben vorgesehen.

 

In der ersten Schicht mussten die Teams der Klassen 4-5 mit Co-Trainer Charly Weber und das deutsche Quartet der Klasse 6-8 mit Teamleader Jochen Wollmert um 9:00 Uhr ihren Arbeitseifer zeigen.

Die Sensation ist ausgeblieben: Die deutschen Tischtennisspieler der Wettkampfklassen 4-5 haben sich gegen die Nummer eins der Welt gestemmt und das Maximale rausgeholt.

Den Tischtennisberg China konnte das Team Klasse 4-5 im Viertelfinale nicht erklimmen. Mit 3:0 war die Bergtour für Werner Burkhardt, Selcuk Cetin und Dietmar Kober zu steil und am Ende deutlich vom Ergebnis. Der Ausblick auf das Halbfinale endet so gegen den hohen Favoriten China im Viertelfinale.

 

Thorsten Schwinn und Jochen Wollmert waren mit ihrer Wandertour durch Schweden  zur gleichen Stunde erfolgreicher. Mit 3:1 hatte das Team der Klasse 6-8 die Wanderschuhe besser geschnürt und buchte gleich das Halbfinale gegen Spanien mit.

Yessssss!!!! Teamfinale!! 3:0 dem Titelverteidiger geschlagen…. war auf der Fan-Page von Thomas Schmidberger kurz nach dem Halbfinalsieg gegen die Chinesen Europas – Frankreich zu lesen. Die beiden Paralympic-Rookies Thomas Brüchle und Thomas Schmidberger zeigten ihre stabile Form. Im Einzelwettbewerb musste Thomas Brüchle (RSC Frankfurt) den Franzosen Merrien noch gratulieren. Im ersten Spiel ließ der Lindauer aber keinen Zweifel aufkommen, wer Chef in der Box ist. Nach dem 1:0 fuhr Thomas Schmidberger (RSG Koblenz) mit zwei klaren Siegen gegen Robin und Merrien den 3:0 Endstand nach Hause.

Mit FENG Pan Feng, GAO Yan Ming und ZHAO Ping warten hoch dekorierte Chinesen am Freitag um 12:30 Uhr (Ortszeit) im Londoner Hafen auf die Überfahrt Richtung Gold und der  gemischten Crew vom Main, Rhein, Spree und Regen (Brüchle, Nikelis, Gürtler, Schmidberger).

Die zweitbeste Option auf das paralympische Finale mussten im Team-Match der Klassen 6 -8 das Duo Thorsten Schwinn und Jochen Wollmert gegen die Spanier in der Spätschicht  wählen. Die gut sortierten Spanier mit Alvaro Valera sind wesentlich wacher aus der Nachmittags-Siesta gekommen und punkteten munter in den drei Einzeln. Unangenehme Spanier überholten die Deutschen in einer 0:3-Akkordschicht.

Am Freitag um 18: 00 Uhr möchte Trainer Hannes Doesseler mit den Ergänzungsspielern Thomas Rau und Thomasz Kusiak, Schwinn und Wollmert im Endspurt der Paralympics zur Bronzeauszeichnung treiben. Dort trifft Wollmert erneut auf Wiiliam Bayley vom Gastgeber der Paralympics. Die ExCel-Arena wird in jedem Fall brennen.

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++Dailymail London++25-28

Donnerstag 6. September 2012 von Tim Bunte

„The Kings“

 

Einen Hattrick und geschlossene Teamleistungen hat Deutschlands Tischtennis-Teams drei Auftaktsiege in die Mannschafts-Wettbewerbe bei den Paralympics beschert.

Am Morgen besiegte das Team/4 – 5 von Co-Trainer Karl-Heinz (Charly Weber) Brasilien vor guter Kulisse in einem echten Finish mit 3:2. Ein erhoffter, aber von vielen Seiten unerwarteter Sieg gegen einen sehr starken Paralympic-Ausrichter 2016.  Den entscheidenden Vorsprung erarbeitete sich das Team durch das stärkere Doppel. Ein starker Burkhardt und Cetin standen wie eine Wand und wackelten nicht. Nach dem verwandelten Matchball zum 11:9 und 3.0 Erfolg stieß das Duo im Chor  laute Jubelschreie aus.

 

Dietmar Kober – Knaf Welder  2:3/ 12-10, 6-11, 11 -8, 4-11, 7-11

Selcuk Cetin – Claudiomiro Segatto  3:1 5-11, 11-8,11-6, 16-14

Selcuk Cetin – Knaf Welder  3:1 12-10, 11-13, 11-8,11-6

Dietmar Kober – Claudiomiro Segatto 0:3 6-11,2-11,6-11

 

Doppel.:

Deutschland –Brasilien  3:0  11-8,15-13, 11:9

 

Mit den Chinesen wartet das Top-Team als nächste Passage auf Burkhardt, Cetin und Kober. Die Nummer Eins hat die Italiener eiskalt mit 3:0 in der Box abserviert. Folge dessen muss das Team erneut über Limit spielen und kämpferisches know-how abrufen ohne zu verkrampfen. Vielleicht hat Charly Weber wieder einen ähnlich taktischen Clou in der Aufstellung parat.

 

Video-Schnitt: >>

 

Zur gleichen Zeit stieg auch das Team der Klassen 6-8 gegen die Slowakei in das Quadrat.

Thorsten Schwinn und Jochen Wollmert brachten ihr Match in einer besseren Endzeit mit 3:1 nach Hause. Thorsten Schwinn erwischte dabei einen tollen Start und führte gegen Richard Csejtej bereits mit 2:0 ehe der Slowene im Endspurt mit hauchdünnem Vorsprung zum 3.2 über die Ziellinie kam. Danach punktete Goldmedaillen- Sieger Jochen Wollmert gleich in seinen beiden Einzeln und auch Schwinn schloss mit einem Sieg gegen Miroslav Jambor erfolgreich ab.

 

Richard Csejtey – Thorsten Schwinn 3:2  7-11,5-11, 11-9,11-8,11-9

Miroslav Jambor – Jochen Wollmert  2:3  9-11, 11-8, 5-11, 11-4, 7 -11

Richard Csejtey – Jochen Wollmert   1:3  11-9, 9-11, 6-11, 8 -11

Miroslav Jambor – Thorsten Schwinn 0:3  7-11, 7-11, 8-11

 

Schweden wird am heutigen Donnerstag versuchen Schwinn und Wollmert ins Stolpern zu bringen.

 

Am Nachmittag legte das Team der Klasse 3 gegen die Argentinier und vor vollen Rängen im Excel-Centre einen 3:1 Start-Ziel-Sieg hin. Thomas Brüchle (RSC Frankfurt) blieb es vorbehalten 2 Siege einzufahren. Jan Gürtler vom Hauptstadt-Club „RSC“ steuerte den dritten Punkt bei. Thomas Schmidberger (RSG Koblenz) bekam vor dem Halbfinale gegen Frankreich eine Atempause.

Im prestigeträchtigen Vergleich der beiden besten Teams in Europa werden am morgigen Donnerstag knifflige Aufgaben zu lösen sein. Die beiden Nationen stehen absolut auf gleicher Augenhöhe auch wenn das Team um Brüchle, Schmidberger und Co. – hier bei den Paralympics, in den Einzel ein My besser abgeschnitten haben. Die Zuschauer erwartet ein  brisantes, enges Match.

Heutige Spiele:

 

Team 4-5 (Viertelfinale):

9.00 Uhr Deutschland- China

 

Team 6 -8 (Viertelfinale):

9.00 Uhr Deutschland- Schweden

 

Team 3 (Halbfinale):

16:30 Uhr Deutschland- Frankreich

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++Dailymail London++23

Mittwoch 5. September 2012 von Tim Bunte

„Tea(m) Time“

 

Heute starten die Team-Wettbewerbe im Londoner ExCel-Centre.

In der Klasse 4 – 5 starten Werner Burkhardt, Dietmar Kober und Selcuk Cetin um 9:00 Uhr gegen Brasilien in die Klasse.

Jochen Wollmert und Thorsten Schwinn werden in der zusammengelegten Klasse 6 – 8 gegen die Slowakei um 9:00 Uhr ihre erste Visitenkarte abgeben.

 

Die Wettkampfklasse 3 startet mit Thomas Brüchle, Jan Gürtler und Thomas Schmidberger um 16.30 Uhr gegen Argentinien in den Kampf um Edelmetall.

 

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++Dailymail London++22

Dienstag 4. September 2012 von Tim Bunte

„Goldrausch“

Respekt und herzlichen Glückwunsch zur „GOLD – Krönung“ in London!

Holger Nikelis (RSC Köln) verwandelte heute gegen den Franzosen Jean-Francois Ducay den Matchball zum verdienten Gold!!!

Bronze-Edelmetall war für Steffi Grebe gegen die Weltranglisten-Zweite Yuliya Klymenko (Ukraine) in Reichweite.

 

Artikel DTTB: >>

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++Dailymail London++21

Sonntag 2. September 2012 von Tim Bunte

„Erstes Edelmetall in London“

 

Gratulation, Herzlichen Glückwunsch, wow und fantastisch……..top Leistung!!!!!

Zuerst BRONZE…..

Thomas Schmidberger (RSG Koblenz) erreichte mit seinem dritten verwandelten Matchball zum 3:1  im Bronzefinale gegen den Franzosen Florian Merrien (WK 3) 7-11, 11-7, 12-10 und 15-13 heute die Ziellinie.  Der 20-jährige Viechtacher legte damit als Jüngster im Deutschen TT-Team den Grundstein für weitere Erfolge. Der Zielorientierte Bundesligaspieler setzte damit seine eigene Ausrichtung bei seiner ersten paralympischen Teilnahme in die Tat um.

ARD-Video: >>

und dann GOLD!!!

Jochen Wollmert (WK 7/RBS Solingen) spielte sich einmal mehr im großen Finale gegen den Briten William Bayley mit 3:1( 11-8, 4-11, 11-4, 11-4) souverän zur Goldmedaille. Wollmert musste den Briten nur im zweiten Satz ziehen lassen. Nach dem Time-out von William Bayley im vierten Satz holte sich Wollmert sechs Punkte in Folge.

Am Montag stehen mit Steffi Grebe (VSG Gelsenkirchen) in der Klasse 6 und Holger Nikelis (RSC Köln) in der Wettkampfklasse 1 zwei weitere Tischtennis-Asse in den Finalspielen bei den Paralympics.

Steffi Grebe  wird am Montag um 11:00 Uhr aufschlagen und versuchen ihre 1:3 Vorrunden-Niederlage gegen die Ukrainerin Klymenko Yuliya in einen Bronze-Sieg zu wandeln.

Bei Holger Nikelis geht es um Gold oder Silber gegen einen alten Bekannten aus Frankreich. Der 33-jährige Jean-Franzois Ducay wird es dem Kölner Nikelis richtig schwer machen.

Spiele am Montag 03.09:

Bronze-Finale

11:00 Uhr Steffi, Grebe –  Yuliya, Klymenko (UKR)

Finale

11:45 Uhr Holger,  Nikelis – Jean-Franzois, Ducay (FRA)

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++Dailymail London++20

Sonntag 2. September 2012 von Tim Bunte

„Nah dran“

Einen anderen Blick auf das Geschehen –  im ExCel-Centre, bei den Paralympics 2012 hat Bernhard Karau. Karau steht nicht im Rampenlicht und sein Aktionismus verrichtet er lautlos, unaufgeregt aber bestimmt.

Er ist einer der vielen Referees die in der Box für Ordnung sorgen und den Richtungswechsel ansagt. In Deutschland und überhaupt ist Bernhard Karau Ansprechpartner Schiedsrichterwesen für Behindertensport (WTTV/ITTF /PTT). Für den DRS Fachbereich koordiniert und organisiert der Paderborner die Einsätze für die Bundesligaspieltage und steht auch in Regelfragen immer zur Verfügung.

Ebenfalls nah dran ist ein sportlicher TT-Geist. In den vergangenen Jahren betreute und formte der kirchliche Seelsorger paralympisches Blut und Vereine wie die BSG Bielefeld und RSC Berlin. Er hat auch gewisse Beziehungen zum Olympia-Bronze Sieger Dimitrij Ovtcharov. Christian Bode kennt zumindest die sportliche Tischtennis-Elite des DBS von mehreren Großveranstaltungen wie Welt- und Europameisterschaften. Ein Wiedersehen mit alten Tischtennisspielern wird sich in London bestimmt ergeben.

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++Dailymail London++19

Sonntag 2. September 2012 von Tim Bunte

„Metallduft“

Viel Investiert, an Bestand gereift und Respekt erarbeitet so könnte ein mögliches kleines Fazit für Thomas Schmidberger und seinen ersten Auftritt bei den Paralympics lauten.

 

Thomas Schmidberger (RSG Koblenz)  hat den Sprung zur Bronzemedaille bei den Paralympics in London erreicht. Der Viechtacher  präsentierte sich im Einzelwettbewerb der Klasse 3  in starker Verfassung und spielt nach einem guten aber unterlegen Halbfinale gegen den sehr erfahren Serben Zlatko Kessler 6:11, 9:10 und 9.11 sowie dem vorausgegangenen 4:1 Viertelfinalerfolg über den Franzosen Jean-Philipp Robin nun morgen um 10.15 Uhr gegen einen weiteren Franzosen, Florian Merrien um paralympische Bronze. Thomas Brüchle (RSC Frankfurt) musste zuvor im Viertelfinale dem 28-jährigen Merrien mit 1:3 ziehen lassen.

 

In der Wettkampfklasse 7 gibt es in jedem Fall Edelmetall für das Deutsche Team. Aspirant ist einmal mehr Jochen Wollmert. Im Finale erwartet den erfahren Wollmert (RBS Solingen)   ein adrenalierter Bayley (GBR). William Bayley wurde im Halbfinale durch Hallensprecher und Zuschauer im Excel-Centre gegen einen starken Nikolenko (UKR) in einem Vier-Satz-Krimi ins paralympische Finale getrieben. Wollmert zerschlug am Nebentisch die zweite Hoffnung der Ukraine auf das finale Spiel in aufregenden fünf Sätzen 7:11, 11:7, 9:11, 11:5 und 12:10.

 

Zum Finale um 17:15 Uhr wird zur besten Tea-time Zeit ganz England und eine frenetische Excel-Arena nur Augen auf das Treiben in der Box haben.

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